Journey through paradise
San Pedro de Atacama

Nachdem ich in Valparaiso fest saß und so einen Tag mit Edu in Santiago verbracht habe, bevor er wieder nach Deutschland gefahren ist, konnte ich am 28. endlich nach San Pedro de Atacama fahren. Eine 25 stündige Busfahrt, wovon man ca 20 Stunden eintönige Wüstenlandschaft um sich hat! Wenigstens lief fast immer ein Film. In Deutschland kann man sich wohl schwer vorstellen, sich mal einfach 25 Stunden in den Bus zu setzen, wenn man durch Lateinamerika reist ist das normal...aber anstrengend.

San Pedro ist ein kleines Dorf mitten in der Atacama Wüste, was nur aus Turibüros und Lehmhäusern besteht. Ich habe dort Teresa, eine der Austauschstudentinnen aus Valdivia getroffen.

Es war eine tolle Erfahrung, mitten in der Wüste zu sein auch wenn ich immer darauf achten musste, Sonnenschutz Faktor 50, Kappe und Sonnenbrille zu tragen. Meine Sonnenbrille habe ich dann auch gleich am ersten Tag verloren (war schon die zweite). Ich habe eine Sandboarding Tour ins Valle de la Muerte gemacht und mich beim Sandboarding erstaunlich gut angestellt. Es war aber auch einfach eine tolle Erfahrung und hat total Spass gemacht, auf einem snowboard Sanddünen runter zu fahren. Anschließend haben wir im berühmten Valle de la Luna, wo die Landschaft so aussehen soll, wie auf dem Mond, den Sonnenuntergang beobachtet und dabei Pisco Sour getrunken.Leider hab ich irgendwie mal wieder einen tiefen Eindruck bei dem guide hinterlassen (seien wir ehrlich es waren meine blonden Haare) und ich wurde ihn auch nach der Tour recht schwer los. Irgendwann hat er es dann verstanden und war beleidigt aber naja...Die Chancen, dass ich in Chile einheirate stehen schlecht!

Silvester habe ich dann auch in San Pedro verbracht, wir wollten eigentlich im Valle de la Muerte feiern aber irgendwie wurde da nichts draus, also haben wir in einer Bar gefeiert was auch gut war...so oder so feiert man nicht jedes Jahr Silvester in der Wüste. Für mich war es allerdings wie Weihnachten total irreal. Ansonsten habe ich mir noch wunderschöne Salzseen mit Flamingos und Lagunen mitten in der Wüste angeschaut und in einer Salzlagune gebadet, was eine lustige Erfahrung war, da die Lagune so salzig war, dass man einfach auf dem Wasser getrieben ist.

Das alles könnt ihr euch unter meinen Fotos anschauen...

5.1.11 01:26


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Reise

Ich finds nicht so toll, dass einträge von mir einfach verschwinden.

Diese Seite ist echt beknackt langsam und hätte ich nochmal die Wahl würde ich eine andere nehmen. So das musste mal gesagt sein.

 

Ich bin im moment auf Reisen und hatte auch schon etwas über Santiago geschrieben, da der Eintrag verschwunden ist schreib ich nochmal kurz war drüber.

 

Ich war Anfang Dezember beim Taizé Treffen in Santiago. War wirklich schön um mal runter zu kommen, ich hatte eine sehr nette Gastfamilie, habe wundervolle Leute kennen gelernt und eine schöne Zeit gehabt (Das ist mein Eintrag in Kurzversion...) Es war eine tolle Erfahrung, Fotos gibt es auch...wer noch mehr darüber wissen möchte fragt mich bitte.

Vom 13.-23. war ich in Argentinien, bin nach Buenos Aires geflogen, alleine, da niemand meine Reisepläne gepasst haben. Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen ein mulmiges Gefühl alleine in eine Riesenstadt zu fliegen und als ich bei der Landung aus dem Flugzeug schaute dachte ich nur "Laura du bist verrückt!"

Aber ich hatte Glück und habe gleich zu Beginn einen netten und durchgeknallten Mexikaner kennengelernt, mit dem ich mir Buenos Aires angeschaut habe. Die Stadt ist riesig, die Leute sind hübsch, die Frauen oftmals magersüchtig und das essen ist teuer...Leben könnte ich in so einer Stadt nicht, es prescht einfach viel zu viel aufeinmal auf einen ein. Aber für eine Reise war es richtig toll. (Fotos) Argentinien wirkt ein wenig italienisch, was wohl an den vielen italienischen einwanderern liegt. Man könnte sich fast wie in Europa fühlen, wenn nicht auch die argentinier die frauenanpfeiff funktion im auto hätten...Tango habe ich allerdings nicht getanzt.

Zwischendurch habe ich einen kleinen Abstecher nach Uruguay gemacht mit der Fähre nach Colonia. Ich nehme an, dass viele überhaupt kein Bild von Uruguay haben. Colonia jedenfalls wirkte wie ein mediterraner Badeort und Argentinien relativ ähnlich aber an einem Tag kann ich ja kaum Uruguay kennenlernen.

 Das Highlight meiner Reise waren die Wasserfälle von Iguazu, für die ich 20 stunden Bus in den Norden gefahren bin (nach einer halkben stunde ist die klimaanlage ausgefallen und wir durften 2 stunden auf den nächsten Bus warten.) Das war einfach nur der schönste Ort, den ich je gesehen habe, ich hatte schmetterlinge auf der Hand Man kann es nicht beschreiben man muss die Wasserfälle einfach sehen. Meien Fotos können den Ort nur bedingt einfangen.

Wie sich vielleicht herauslesen lässt geht es mir ziemlich gut! Trotzdem werden mir hier auch nachteile vom Reisen klar.Ich merke hier, dass Reisen wirklich auch anstrengend sein kann, dass ich nicht unbedingt gerne aus meinem Rucksack lebe, dass ich meine Freunde sehr vermisse und dass es auch schön ist, einen festen Wohnsitz zu haben.

 

In der Hoffnung, dass dieser Eintrag bleibt, da mein blog sonst umziehen muss.


29.12.10 01:24


Chiloé


Die letzen Tage war ich mit Claudia auf Chiloé, einer Insel südlich und westlich von Valdivia. Wir waren im wahrsten Sinne des Wortes am Ende der Welt, haben die Chiloten kennengelernt, viel wunderschöne Natur gesehen, und lecker gegessen.

Die Chiloten sind schon ein Völkchen für sich und haben uns gerne an ihrem Leben teilhaben lassen (und auch manchmal ein bisschen mehr geredet als sie sollten...) Leider haben wir nicht allzu viele LEute kennengelernt, da die Hochsaison auf Chiloe noch nicht begonnen hat und so haben wir in unseren hostals keine anderen Touristen getroffen. Wir haben uns aber dafür die Zeit mit ein wenig Rotwein versüßt und mit unseren Hostelbetreibern gequatscht. Ich musste trotz der Mythen herausfinden, dass es auf Chiloe keine Hexen gibt und der "Trauco" die Legende eines Koboldes ist, mit dem außereheliche Schangerschaften gerechtfertigt werden. 

Wir waren in Castro, der Hauptstadt Chiloes, sind im Nationalpark spazierengegangen, haben uns eine schöne Kirche angeschaut (Chiloe ist bekannt für seine Kirchen aber ich fand nur die große ziemlich schön).

Nach zwei Tagen sind wir nach Ancud gefahren, was schöner war als Castro und haben dort einen Tag darauf eine Tour zu den Pinguinen Chiloés gemacht...das war so ziemlich der Höhepunkt unserer Reise weil die Pinguine sehr süß und die Landschaft total schön war.

Alles in allem ein toller Urlaub, auch wenn man auf Chiloé nicht weggehen kann...Fotos sind hochgeladen.

Nun beginnt meine letze Woche in Valdivia, ich bin damit beschäftigt, die ersten Leute zu verabschieden, mir Uni Zertifikate abzuholen und mich geistig auf meine Reise nach Santiago und Argentinien vorzubereiten (und natürlich PERU!)

Wie es aussieht werde ich am 7. nach Santiago zum taizé treffen fahren, anschließend ein bisschen alleine in Argentinien rumreisen (niemand wollte nach argentinien, alle wollen in den süden), mich mit freunden in valparaiso treffen und von da aus nach nordchile und nach peru reisen. Ich bin super gespannt, wie es wird, vorallem wie es für mich ist, alleine zu reisen, wenn auch nur 10 Tage. 

Hier ist es gerade zwar am regnen aber generell warm, sonnig und sommerlich. Ich kann mir also weder vorstellen, dass es in Deutschland gerade schneien soll, noch dass bald Weihnachten ist. Ich ignoriere dieses Wissen einfach.

1.12.10 21:17


Bariloche, Endspurt


Es ist schon etwas her aber vor 2 Wochen bin ich nach Argentinien, um genau zu sein nach Bariloche gefahren.

Bariloche ist eine kleine Touristenstadt, die in Patagonien und zwar direkt in einem Nationalpark liegt. Es war sehr schön dort, ich habe Steak für viel zu viel Geld gegessen, Käsefondue und eine Menge Schokolade. 

Man hat sofort gemerkt, dass man in einem anderen Land ist, weil zum einen die Leute heller, zum anderen freundlicher sind und außerdem ein anderes Spanisch sprechen ( "con o sin bombischa?"

Vor Ort haben wir dann auch zwei sehr nette und reiselustige Schweizer kennengelernt, mit denen wir die Gegend in ihrem gemieteten GOL (nein kein Golf, ein GOL!) erkundet haben und auch bei schlechtestem Wetter konnten wir uns die Laune nicht vermiesen lassen. 

Fotos habe ich auch schon hochgeladen, ich war die letzen Wochen einfach etwas zu faul, hier einen Eintrag zu machen...Jedenfalls hat mir BAriloche sehr gefallen und vorallem die wunderschöne Natur drum herum.

Im Moment bin ich beschäftigt damit, Bücherzusammenfassungen für die Uni zu lesen (oups!), mich auf meine Reise nach Santiago und Peru vorzubereiten (Rucksack gekauft) und das Valdivianer Nachtleben zu genießen. Ich liebe meine Unterkunft! Wir sind mittlerweile Leute aus 6 verschiedenen Nationen und haben jede Menge Spass zusammen. Heute ist mal wieder einer der Regentage von Valdivia...fürchterlich! Aber ansonsten scheint ziemlich viel die Sonne und wir "gringas" müssen mit mindestens Sonnenschutzfaktor 30 durch die Gegend laufen, da die Ozonschicht hier sehr dünn ist.

Es ist merkwürdig, dass ich bald Valdivia schon wieder verlasse...mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich hatte eine tolle und interessante Zeit hier. Aber ich will nicht mehr andauernd nachts frierend aufwachen...

Achja hier wurde die Weihnachtsdekoration aufgehangen und ich kann einfach nicht glauben dass bald Weihnachten sein soll... es ist doch sommer! total irreal...

 

 

19.11.10 22:12


Puerto Varas, Film Festival

Ich war vor einiger Zeit also vor ca 2 Wochen in Puerto Varas, einem wunderschönem, kleine Städchen mit 2 Vulkanen. Janett und ich sind im Nationalpark spazieren gegangen und haben die Landschaftr bestaunt...ich kann mir nicht vorstellen, dass die Natur irgendwo schöner sein kann (Photos)

 

Dieses Wochenende war in Valdivia das "FicFestival", worum es entgegen des Namens um Filme geht. Claudia, Janett und ich haben uns eine Dauerkarte gekauft und waren andauernd nur im Kino.

 

Besonders kann ich die Filme: "Que Pena tu Vida (Chile)" und "Complices" (Frankreich) empfehlen!

 

Achja...es hat klick gemacht und ich bin wirklich hier in Chile angekommen. Und ich will jetzt irgendwie auch nicht mehr weg. Zugegeben, die Eingewöhnungsphase war nicht immer leicht aber naja jetzt ist es ziemlich gut.

Ich hab übrigens einen Speckring aus Empanadas (Teigtaschen mit Füllung wie Käse) und Anticuchos (Wurstspieße) ...tja man kommt im Ausland nicht ums Zunehmen herum.

19.10.10 02:18


Valpo

Von Mittwoch bis Samstag waren Mö und ich in Valparaiso und es war bis auf den ersten Tag total schön!

 Am ersten Tag kamen wir morgens nach 13 Stunden Fahrt an und haben in unserem Hostel eingecheckt. Die Hostelbesitzer waren eine Familie, die mit ihren zwei Söhnen im Alter von 3 Monaten und 2 Jahren in einem Zimmer im Hostel lebten und gleichzeitig das Hostel leiteten... So eine liebe Familie und eine super Mutter, die mit einer Hand ihr Baby fütterte, gleichzeitig hinter ihrem zweijährigen herrennt, der sich mit ihrem Nagellack vollgemalt hat und außerdem sich um das Hostel kümmert...total liebe Menschen. Leider waren im Hostel nicht ganz so viele Gäste dieses mal...

Um 12 haben wir eine Tour mit einem Guide aus den USA gemacht...leider war das Wetter nicht so schön und schließlich passierte das, was uns den Tag ziemlich verdorben hat: Mös Kamera wurde gestohlen. Wir waren beim Mittagessen in einem Restaurant und sie hatte ihre Kamera in ihrer Jackentasche. Hinter ihr, aber relativ weit weg, saß so ein Typ der dauernd rüber geschaut hat, aber das ist ehrlich gesagt nicht wirklich etwas besonderes. Als wir das Restaurant verlasse haben, war ihre Kamera weg und zwei Leute, die dort auch gegessen haben, meinten sie hätten gesehen, dass der Kerl sich zwischendurch gebückt hat als würde er etwas suchen und anschließend sehr schnell gegangen ist. Na danke auch, dass man uns Bescheid sagt wenn es zu spät ist.So schnell wird einem was unterm Hintern weggestolen...wir waren echt schockiert. Und haben den Rest des Urlaubes sehr gut auf unsere Sachen aufgepasst.

Trotz dieses miserablen Anfangs waren die folgenden Tage wunderschön. Valparaiso ist eine wunderschöne Stadt (Uneso Weltkulturerbe) mit bunten, kleinen Häuserchen und einem künstlerischen Flair. Der Höhepunkt war eine Parade zu Gunsten von "Mutter Erde" bei der sich alle möglichen  Menschen nackt ausgezogen und bemalt haben...wir sind - angezogen und unbemalt- mit der Parade mitgelaufen und waren einfach nur begeistert. Überall kreative Menschen, Trommeln (Es war das Festival der 1000 Trommeln) und bunte Kostüme. Das hat uns wirklich für den lahmen Bicentenario entschädigt!

Übrigens sind die Chilenen in Valparaiso doch recht anstrengend und wir konnten eigentlich an keinem Mann vorbei laufen, ohne dass wir angebaggert wurden oder uns hinterher gepfiffen wurde. Auf die Dauer ist das wirklich sehr anstrengend...!

In Valparaiso war das Klima auch ganz anders als in Valdivia...Sonne, Strand und Meer! Wir waren zwischendurch in der Nachbarstadt von Valparaiso, Vi~na del mar und waren dort sogar schwimmen, wenn auch nur für eine Minute, da das Wasser ca 4 Grad warm war...aber einmal muss man ja auch im Pazifik gewesen sein :D

Kurzum, trotz der blöden Geschichte mit der Kamera, war es eine tolle Zeit und Valparaiso ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Ich werde deswegen auch ganz viele Fotos hochladen, die zeigen, wie schön diese Stadt ist.

4.10.10 00:29


Bicentenario

Jetzt nochmal ein verspäteter Eintrag bevor ich nach Valparaiso aufbreche...

Die letzen zwei Wochen ist in der Uni kaum etwas passiert, zuerst war die ganze Woche frei, weil Chile am 18.09. 200 Jahre alt wurde. Das wurde natürlich ziemlich gefeiert (leider weniger spektakulär in Valdivia). Die meisten Menschen haben diese Tage damit verbracht, Empanadas (Teigtaschen), Anticucho (Fleischspieße) und Braten zu essen und sehr viel zu trinken. Ich habe mir leider ein paar Tage vorher den Magen an einer Fastfoodkette verdorben, die nicht McDonalds war also habe ich abgespeckt gefeiert. Die meiste Zeit waren wir im "Parque Saval" wo es essen, traditionelle Tänze, eine Menge Pferde, total veraltete Karussels und Drachen gab, die man steigen lassen konnte. Der Lacher war, als Mö und ich versucht haben einen Drachen steigen zu lassen und es irgendwie nicht hinbekommen haben...da waren die zwei Gringas die Hauptattraktion des Parks! Naja... insgesamt hätte ich mir das ganze aber besser vorgestellt, dafür, dass das ganze Land eine Woche vorher am ausrasten war.

Die Woche darauf ging die Uni auch nur bedingt weiter, da hier im Moment die Mapuche Kopf stehen. Der unbeliebte Präsident Chiles hat ein Gesetz verabschiedet, was den Mapuche nicht wirklich gefällt und deswegen ist hier sehr viel Streik im Moment. Es ist für mich alles ziemlich interessant mit anzusehen.

Ja ansonsten...ich ziehe wieder um. Nach 2 Monaten "Kommune" dachte ich mir, ein eigenes Zimmer wäre doch ganz nett. Und jetzt ziehen wir um...in einer Woche in  ein riesiges Geisterhaus mit Badewanne mit Füßen Und die Leute dort sind supernett, wir haben Samstag Abend schonmal ein wenig gefeiert.

Um halb 2 Uhr nachts habe ich dann mein erstes Erdbeben in Chile erlebt. War relativ unspektakulär eigentlich aber ich fands natürlich sehr merkwürdig. Die Erde hat so ca 10 Sekunden gewackelt aber es ist nichts passiert.

Ansonsten schreibe ich andauernd doch recht gute Noten, dafür, dass mir manchmal zum lernen die Motivation und ein Schreibtisch fehlt. Gestern Abend haben wir für die beiden Kolumbianerinnen Schnitzel gemacht, zum Abschied und es ist richtig gut geworden...es ist schon schade, dass wir bald nicht mehr mit ihnen zusammen wohnen, aber  wir werden mit ihnen in Kontakt bleiben.

So jetzt gleich werden wir mit dem Bus über Nacht 14 Stunden nach Valparaiso fahren...im Moment habe ich keine Fotos hochgeladen aber ich mach das dann irgendwann

29.9.10 01:07


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